Azubis erkunden die Welt – Heute: Valentina in Stuttgart

„Stuttgart – da ist doch nur die Autobahn nach München.“ Diesen Satz habe ich dieses Wochenende immer wieder gehört, als ich den Stuttgartern (übrigens sind das keine Schwaben, sondern Stuttgarter) erzählt habe, dass ich mich schon in ihre Stadt verliebt habe – und das als gebürtige Münchnerin.

 

Nun gut, Stuttgart ist von München mit dem Zug eigentlich nicht mal 2 1/2 Stunden entfernt – also kann man sich super nach der Arbeit auf den Weg machen. Genau das habe ich gemacht.

Die Frage, die sich jeder stellt: Was kann man in Stuttgart alles machen?

Shopppeeeen: Natürlich für die Mädls, ich hab „das Gerber“ ausprobiert. Ein kleines, schnuckeliges Einkaufszentrum, in dem man nicht nur die Standardgeschäfte findet.

Innenstadtflair: Natürlich hat Stuttgart auch Unmengen an Kirchen und historischen Gebäuden (die Markthalle, zum Beispiel) zu bieten, aber damit will ich euch nicht langweilen. 🙂 Wenn man gemütlich etwas trinken oder essen will und einen super Blick über die Stadt genießen möchte, kann ich nur das Waranga empfehlen. Man hat einen traumhaften Blick auf das Schloss und die ganzen Hügel von Stuttgart!

 

Schloss Solitude: Ein typisches Rokokoschloss. Hier gibt es viel Platz zum Sonnen, Spazieren und Eis essen, denn da steht sogar ein Eiswagen!!  Auf dem Bild mit der Allee sieht man ganz viele Kastanienbäume. Dazu gibt es folgende Erzählung:

 

 

 

Der Herzog, der das Schloss erbauen ließ, wollte dort Mammutbäume haben. Es kam aber zu einer Verwechslung bei der Lieferung des Saatguts. Die Stadt Stuttgart hat zur gleichen Zeit nämlich Kastanienbäume in der Stadt pflanzen wollen. Jetzt besteht die Allee beim Schloss aus Kastanienbäumen und in Stuttgart findet man viele Mammutbäume.

 

 

Bismarckturm: Klar ist auch der Turm schön, aber von dort hat man eine traumhafte Aussicht über die ganze Stadt. Nur empfehlenswert dort hinzufahren, wenn man eh schon beim Schloss war – ist fast ums Eck.

Teehaus/ Weißenburgpark: Der Bismarckturm ist im Stadtteil Stuttgart – Nord und das Teehaus mit dem Park in Stuttgart Süd zu finden. Das Teehaus ist ein denkmalgeschützter Gastronomie – Jugendstil  Pavillon. Dort kann man gut Schlemmen und typisch schwäbisch Essen (Spätzle, schwäbischer Kartoffelsalat, Maultaschen und und und). Danach kann man von dort ein Stückle hoch auf einen Minihügel – von dort hat man nochmal einen traumhaften Blick über Stuttgart – nur halt diesmal von der anderen Seite. Wenn man sich dann einmal umdreht, kann man oben zwischen den Weinbergen den ersten Fernsehturm und das Wahrzeichen Stuttgarts sehen.

Theodor- Heuss- Straße: Für alle die, die gerne abends weggehen. Partymeile – kann ich da nur sagen.

Und jetzt ist ein traumhaftes Wochenende mit super Wetter um und ich sitze hier im Zug und schreibe diesen Beitrag.

Ich kann euch nur empfehlen, mal nach Stuttgart zu fahren, denn die Stadt hat definitiv noch mehr zu bieten. Dieses Mal hab ich ja keine klassische Sightseeing Tour gemacht, sondern von einer Einheimischen „gschwind“ einen Einblick bekommen.

Kleiner Tipp für die Bayern: Nehmt euch lieber eure Brezen selber mit 😉

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