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31.
July
2019
Auslandsprojekt Rom – Erasmus macht’s möglich

3 Wochen Rom – klingt nicht nur fantastisch, sondern ist es auch! 20 Schüler der Berufsschule für Spedition und Touristik durften im Rahmen eines Erasmus Projekts genau das erleben. Zu den glücklichen Auserwählten gehörten auch ich und noch zwei weitere Azubis von FTI.
 

Wer sich jetzt denkt, drei Wochen Urlaub nehmen wäre zu viel, da man dann ja nur noch 15 Tage für den Rest des Jahres hat, hat weit verfehlt. Denn FTI und die Berufsschule unterstützen die Teilnahme an dem Projekt, indem sie jeweils 5 Tage Urlaub sponsern. Um sich bei dem Projekt zu bewerben, gab es ein Gespräch mit unseren Ausbildern und noch ein Motivationsschreiben für die Schule. Nach der Zusage durch Schule und Betrieb folgten Vorbereitungstreff und die erste Organisation. Denn nach Rom ging es nicht nur zum Spaß! Die Teilnahme an einem Italienisch-Sprachkurs zwei Mal die Woche war obligatorisch, Hauptziel der Reise war jedoch die Erstellung eines Reisführers.  Unsere Zielgruppe:  Junge & Kreative.
 

Die Gliederung war nach einiger Recherche schnell geschrieben und die Themen unter den frisch gebildeten Gruppen aufgeteilt. Dann waren wir nur noch dafür verantwortlich, uns um An- und Abreise zu kümmern. Zu viert entschieden wir uns für die Anreise per Nachtzug, eine kostengünstige und erstaunlich angenehme Alternative zum Flug, und so ging es für uns am 24. Mai nach der Arbeit los.
 

Angekommen kauften wir  als erstes Lebensmittel ein, denn wir übernachteten im Aparthotel Adagio Rome Vatican und hatten so zum Glück die Möglichkeit, auch mal zu kochen, denn drei Wochen am Stück Essen gehen kann sich wohl keiner leisten!
 

Auch wenn wir in der ersten Woche nicht gerade vom Wetter gesegnet waren (wir hatten eine gesunde Mischung aus Nieselregen und strömendem Regen), ließen wir uns nicht davon abhalten, Rom zu entdecken. Sei es einfach nur mit Regenschirm (und in unglücklichen Fällen ohne) ausgestattet durch die Gassen zu schlendern und sich von dem verlockenden Duft von Pizza und Cafè in Restaurants zum Schlemmen hinreißen zu lassen, oder das Besichtigen so mancher Sehenswürdigkeit, wie dem Pantheon und dem Petersplatz.
 

In Woche zwei ging es dann sonnig weiter mit dem Kennenlernen der ewigen Stadt. Von alten Gemäuern umgeben frönten wir weiter dem italienischen Lebensstil mit Kultur, Geschichte und Delikatessen, und machten außerdem noch einen Ausflug mit Mietwägen. Es ging nach Nemi, Frascati, Castel Gandolfo und Rocca di Papa und so konnten wir den stetig zunehmenden Touristenströmen kurzzeitig entfliehen. Doch – nicht zu vergessen – die Arbeit kam keinesfalls zu kurz! Alle schrieben fleißig weiter an ihren Texten des Reiseführers, schossen Fotos und begannen an der Präsentation zu arbeiten. Dank des Pools in der Hotelanlage ließen sich aber auch Tage, an denen vor allem gearbeitet wurde, gut aushalten.
 

Ein Must-do bei einem so langen Aufenthalt in Rom ist übrigens ein Nachtspaziergang entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten – bei uns genannt Nightseeing. Endlich hatten wir die Möglichkeit, Denkmäler und Bauwerke menschenleer abzulichten, sogar den Trevibrunnen  bekamen wir so vor die Linse.
 

Woche drei brachte dann den lang ersehnten Besuch des Kolosseums und des Forum Romanum mit sich. Hier durften wir das neue Weltwunder von allen Seiten bestaunen. Den Rest der Zeit ging es dann vor allem um die Präsentation. Donnerstag war es dann auch schon so weit und wir stellten den Reiseführer im deutschen Pilgerbüro vor. Trotz anfänglicher technischer Probleme lief die Präsentation wie geschmiert und wurde anschließend bei einem Mittagessen, nach dem wir alle uns kaum noch bewegen konnten, gefeiert. Am letzten Tag wurden dann noch einmal die Lieblingsplätze besucht und der Tag klang bei einem Spaziergang über den Nachtmarkt entlang des Tibers aus.
 

Zwei Wochen später kam auch endlich der Reiseführer online und ihr könnt euch selbst unter folgendem Link ein Bild von unserer Zeit in Rom machen: https://amoergosumrom.wordpress.com/

 

 

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