14.
August
2019
Bewerbungstipps

Bei meinem Schnuppertag im Azubi-Management konnte ich für Euch ein paar Fragen zu Bewerbungen stellen, die ja nicht immer so einfach zu erstellen sind.

Eine Bewerbung besteht aus 3 Teilen: Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen.
 

Anschreiben:

Ein Anschreiben hat eine ganz typische Form, an die man sich halten muss. Zunächst kommen die persönlichen Angaben ins Anschriftenfeld, also Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail Adresse. Anschließend die Anschrift des Unternehmens.

Darunter kommt der Betreff, der deutlich machen muss, auf welche Stelle man sich bewirbt, und darunter die Anrede. Wenn man bereits bei der Stellenausschreibung einen Ansprechpartner hat, ist es schön, wenn man ihn direkt anspricht.

Der Fließtext, der ein Motivationsschreiben darstellt, gliedert sich wieder in drei Teile. Im ersten Absatz schildert man kurz, wie man auf die Stelle gestoßen ist. D.h. man gibt an, ob man den Arbeitgeber bereits auf einer Messe getroffen hat, über die Suche im Internet auf die Stelle gestoßen ist oder ob ein Freund die Stelle weiterempfohlen hat.
Der zweite Absatz beschäftigt sich mit dem Grund, warum man genau diese Ausbildung machen möchte. Bei mir war es unter anderem das Interesse am Marketing: Wie schafft man ein Bedürfnis bei Menschen, sodass sie das Produkt kaufen möchten? Hier kann man sich auch auf die Firma beziehen, also welche Benefits oder Möglichkeiten einen besonders reizen, wie z.B. die Inforeise in eins unserer Zielgebiete.
Der letzte Absatz handelt von dem Bewerber. Hier schreibst Du zusammengefasst, was Dich als Person ausmacht, was Deine Stärken sind und was Du gerne in der Freizeit machst. Wenn Du bereits Berufserfahrungen gesammelt hast und diese auf die Stelle, auf die du dich bewirbst, passen, kannst Du diese auch gerne einbauen.
 

Lebenslauf:

Ein Lebenslauf ist tabellarisch aufgebaut, d.h. zu jedem Aspekt werden nur Stichpunkte genannt. Trotz der Stichpunkte sollte der Lebenslauf ordentlich aussehen. Dies kann man beispielsweise durch Tabulatoren anstelle von vielen Leerzeichen erreichen. Zu beachten ist zudem, dass die schulische Laufbahn chronologisch nach unten verläuft, während bei den beruflichen Tätigkeiten das aktuellste oben steht.

 Im Internet findet man auch einige Seiten, die den Lebenslauf für einen erstellen, allerdings muss man dabei abwägen, ob man nicht lieber einen Lebenslauf mit einer persönlichen Note haben möchte. Zudem sollte man bedenken, dass man einige private Informationen über sich Preis gibt und man sich nicht sicher sein kann,  wie die Internetseiten diese behandeln.
 

Anlagen:

Bei den Anlagen sind zwei Dinge zu beachten: Zum einen müssen die Anlagen vollständig sein, d.h. wenn Du von einem Praktikum in eurem Lebenslauf oder Anschreiben erzählst, solltest Du (soweit vorhanden) auch ein Praktikumszeugnis beilegen. Falls dem Arbeitgeber noch etwas fehlen sollte, würde er sich bei Dir melden.  Zum anderen sollten die Anlagen gut lesbar sein. So solltest Du Deine Zeugnisse am besten einscannen statt zu fotografieren und ausländische Dokumente sollten übersetzt werden, wobei Englisch genügt.
 

Zusätzlicher Tipp:

Lasse Deine Bewerbung am besten noch einmal von einer anderen Person aus Deiner Familie oder Deinem  Freundeskreis drüber schauen, denn manchmal übersieht man einen Fehler, da man den Text schon so oft gelesen hat, dass man ihn auswendig weiß. So kannst Du Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler vermeiden, aber auch mehr Verständnis schaffen, denn wenn Dein Korrektor Deinen Gedanken nicht folgen kann, wie soll es dann Dein zukünftiger Arbeitgeber verstehen?

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