06.
October
2017
Lerntypen

Welcher Lerntyp bin ich?

Lernen - jeder kennt es, fast jeder hasst es. Auch Themen, die einen nicht
interessieren oder die einem nicht liegen, müssen in den Kopf rein. Schwierige
Angelegenheit sage ich da! Aber jammern hilft da nicht - was muss, das muss! Warum
also nicht das Beste daraus machen und bei seinem Lieblingstee und seinen
Lieblingskeksen die letzten Stunden wiederholen? Jeder lernt anders, jeder weiß sich selbst am besten zu helfen.
Das Team Web überlegt: Welcher Lerntyp bin ich?

<Bibi>

Lerntyp „Bildchen und Anfangsbuchstaben“

Mit 23 sollte man sich doch eigentlich ein paar Dinge merken können... Und zwar auf
ganz normalem Weg, wie beispielsweise Karteikarten. Ich brauche immernoch kleine
Bilder, wie beim Memorie im Kindergarten, durch die man neue Wörter gelernt hat.
Zu jedem Lernbegriff, der einfach nicht hängen bleiben will, zeichne ich ein kleines
Bildchen dazu. Da wird das Arbeitsblatt dann schon mal zum Bilderbuch. Und wenn
das nicht funktioniert, werden die Anfangsbuchstaben der Begriffe aufgeschrieben
und lustige neue Wörter daraus – hauptsache ich weiß noch was AFZuLB und
RaLBNa bedeuten. Der beste Lernort: Ein Cafe mitten in der Stadt. Komischerweise
gibt es da weniger Ablenkung für mich als zuhause. Kaffee bestellen, Kopfhörer auf,
ruhige Musik an (bloß nicht deutsche, die lenkt ab) und die Lernblase um mich
schirmt ab und lässt mich auf Hochtouren arbeiten.
</Bibi>
<Janine>

Lerntyp „learning by writing“

Lernen lernen. Ja lernen muss gelernt sein. Gerade jetzt wo ich dringend lernen müsste sitze ich auf der Couch, schön gemütlich zu Hause mit meiner Katze auf dem Schoß. Jetzt kann ich gerade nicht weil wir jetzt schmusen. Ausreden finde ich jedoch immer! Eins kann ich euch sagen: aller Anfang ist schwer! Einfach hinsetzen und tun ohne groß drüber nachzudenken! Sonst fallen einem noch genug Gründe ein wieso es gerade jetzt nicht geht. Und wenn ich dann endlich im Modus bin - schreiben schreiben schreiben! Das hat bisher noch immer funktioniert.
</Janine>
<Michelle>

Lerntyp „Zusammenfassungen und Eselsbrücken“

Fürs Lernen fasse ich mir die Themen gerne zusammen. Das macht das Lernen ein
wenig einfacher, da man den Stoff so wiederholt und nicht mehr gefühlt 100 Seiten
stur auswenig lernen muss. Allerdings gehöre ich eher zu den Leuten, die sich
ständig vornehmen dieses Mal rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen und dann 2
Tage vor der Klausur feststellen, dass sie irgendwie doch noch nichts gemacht
haben :D Wenn ich mir dann auf die Schnelle so viel wie    möglich merken muss, baue
ich mir gerne Eselsbrücken (hilft gerade bei Fremdwörtern oder Fremdsprachen). Es
klingt vielleicht etwas verrückt, aber ich kann mir Sachen außerdem gut merken,
 wenn ich die Inhalte laut vor mir her sage, so als müsste ich es jemandem erklären.
Am besten lerne ich gemütlich auf meiner Couch mit einem Kaffee. Snacks für gelegentliche Frustattacken dürfen natürlich nicht fehlen! :D
</Michelle>
<Philipp>

Lerntyp „Ablenken vom Ablenken“

Lernen. Puh... Rein von der Technik her am liebsten das Zusammengefasste
nochmal zusammenfassen. Viel dazu noch grafisch darstellen. Das Auge lernt ja
schließlich mit. Bei mir ist jedoch meistens das Hauptproblem, dass ich zu hibbelig
bin und mich zu leicht ablenken lasse. Am besten davor zum Sport, dass ich etwas
geerdet bin oder sich vom Ablenken-lassen durch leises Musik hören ablenken ;-)
</Philipp>
<Paulina>

Lerntyp „Ohne Musik geht nichts“

Egal ob ich nur für eine kleine Ex lerne oder für eine Schulaufgabe, als erstes schreibe ich brav alles zusammen. Mit einer Zusammenfassung hat das aber eher nicht so viel gemein, da ich fast alles abschreibe. :) Ich lese es mir 1000 mal durch, rede vor mich hin und mümmel mich dabei mit einer Kuscheldecke ins Sofa ein oder gehe bei gutem Wetter raus und lege mich in den Garten. Doch das wichtigste dabei darf nicht fehlen: Musik! Ohne Musik geht nichts! Ist es zu still, kann ich mich nicht konzentrieren. Bei Film-Soundtracks vergesse ich alles um mich herum und kann mich perfekt auf das Lernen konzentrieren. Bei einem großen Test nehme ich mir auch oft mal meine Zusammenfassung auf, damit ich auch beim Kochen, Putzen oder Aufräumen mit Stöpseln im Ohr lernen kann. Einen Abend vorher wird nochmal gründlich abgefragt :)
</Paulina>
<Franz Globus>
Ihr seht, jeder musste für sich selbst herausfinden, wie er am besten lernt. Und so
unterschiedlich wir auch lernen, eines hat jede Herangehensweise gemeinsam: das
Lernen angenehmer zu machen.
Welcher Lerntyp seid nun ihr?
</Franz Globus>

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