10.
September
2018
Lunch mit der Geschäftsführung

Als Azubi unter den Group Managing Directors

Ich hatte mir nicht viel dabei gedacht, als ich mich für den Los-Topf eintragen ließ, doch als ich ahnungslos mein Postfach öffnete und die Einladung las, entglitten mir doch ein wenig die Gesichtszüge. Ich? Mit 5 Anderen beim Mittagessen mit der Geschäftsführung? Sofort schossen mir unzählbar viele Fragen in den Kopf. Was soll ich anziehen? Was soll ich denn sagen? Ich kenne dort doch niemanden! Ich ging die Liste der anderen Teilnehmer durch, während meine Aufregung nur weiter stieg. Als einziger Azubi unter 5 anderen Mitarbeitern mit Ralph Schiller und Andreas Eickelkamp. Was habe ich getan?

Das fragte ich mich immer wieder, schließlich konnte ich mir in keiner Weise vorstellen, wie es werden würde. Stetig begleitete mich eine gewisse Unsicherheit und vielleicht auch ein wenig Ehrfurcht. Die richtige Aufregung allerdings kam in dem Moment, als der Termin auf meinem Bildschirm aufpoppte und mich förmlich Anschrie, dass mich da noch eine Kleinigkeit des Tages erwartet.

So atmete ich durch und begab mich auf den Weg hinauf  in den Abschnitt der Geschäftsführung, wo mit liebevoller Arbeit von dem Team unserer Kairaba ein Tisch angerichtet worden war. Ausgeschildert mit einem Hinweis, dass heute hier ein etwas spezielles Essen stattfinden würde. Auf einer kleinen Tafel, angedeckt auf dem Nebentisch, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Einen ganz Lieben Dank hierbei für die wundervolle Bedienung und liebevolle Betreuung von uns allen an das Team der Kairaba. Das Essen war wirklich köstlich!

Ich war als Erste dort, liegt mir doch eine gewisse Pünktlichkeit am Herzen. Was wohl aber auch mit der Aufregung einher führte. Nach und nach trafen dann auch die anderen 5 Teilnehmer ein, wobei Susanne aus dem Intranet-Team so Lieb war und uns zu Anfang empfangen hat. Als dann unsere beiden Geschäftsführer zu Tisch kamen, wurden wir nach ein paar Fotos mit Ihnen allein gelassen.

Herr Schiller merkte bald an, dass es immer so eine Weile dauert, bis das Eis gebrochen wird, was für mich zumindest der Punkt war, wo die Aufregung wie weggeblasen wurde. Seine sympathische Ausstrahlung und Herr Eickelkamps Lachen, ließ es mich gleich vergessen, mit wem ich eigentlich zu Tisch saß.

So wurde die Vorstellung begonnen, wodurch gleich die Gespräche in Gang gesetzt wurden. Miri aus dem neuen Produkt Gambia hatte natürlich einigen Fragen standzuhalten, da auch unsere Managing Direktors von Ihrer Neugier getrieben wurden. Es wurde viel gelacht und auch interessante Informationen ausgetauscht. Sogar der gängige Klatsch und Tratsch wurde weitergeleitet, während Herr Schillers Auftritt bei „Undercover Boss“ natürlich nicht zu kurz treten durfte. Es wurde über die Erfolgsgeschichte beider Geschäftsführer und deren Werdegang gesprochen, wobei das Thema Sonnenklar.TV aufkam. Dabei wurde mir sogleich ein Auftritt vor der Kamera für das Orientprodukt angeboten und wer weiß, vielleicht wird es ja wahr ;)

Neben den durchaus faszinierenden und lustigen Themen, wurde auch über ein wenig ernstere Angelegenheiten und eventuelle Verbesserungsvorschläge diskutiert. Am Ende war es mir, als Azubi, noch ein wichtiges Anliegen beide Herren zu fragen, was für Tipps sie einem Neueinsteiger in die Touristik mitgeben würden, um sich in der Branche zu behaupten und aufsteigen zu können.

Diese Worte möchte ich nun auch mit euch teilen, denn für mich erscheinen Sie mir als sehr Sinnvoll. Einerseits predigte Herr Eickelkamp darauf, dass es zwei wichtige Dinge für ihn gäbe. Einerseits natürlich Glück und Engagement, andererseits auch über den Tellerrand blicken. Man solle nicht engstirnig in seiner eigenen Abteilung vertieft und fixiert sein, sondern ebenso den Standpunkt anderer Abteilungen verstehen und ihr Handeln nachvollziehen können. Was das Callcenter zum Beispiel geraderichten muss, wenn eine Information aus dem Produkt nicht gegeben werden kann, aus verschiedenen Gründen. Sei es auch nur die genauen Daten der Ausflüge, da diese noch in ferner Zukunft liegen. Beide Seiten zu sehen und zu verstehen sei für Ihn besonders wichtig, aber auch den Überblick zu behalten, welche Abteilungen gibt es und wer ist für wen zuständig, sei von Vorteil.

Herr Schiller dagegen gab mir auf den Weg, dass mit einer gewissen Standhaftigkeit vieles möglich sei, denn als aufstrebende und auch innovative Firma, versuchen wir uns stetig weiter zu entwickeln. Traditionen oder Ausreden „so haben wir es immer gemacht“ sollen wir nicht akzeptieren. Frischer Wind und neue Ideen mit Lösungsansätzen sollen eingebracht werden, damit die FTI Group wachsen und mit jedem Mal besser werden kann. Natürlich sei es alles andere als einfach, sich auch gegen die Vorgesetzten zu behaupten, doch habe man genau mit solch einer Einstellung und mit einem gesunden Ausgleich an Kooperation und Hartnäckigkeit Erfolg innerhalb der Firma. Natürlich sollte man den schmalen Grad von zu viel und zu wenig erkennen, hat man diesen allerdings gefunden, eröffnen sich viele Chancen im Berufs- und vielleicht sogar im Privatleben.

Mit diesen Worten wurde das Essen beendet und als Fazit gilt ganz klar: Habt keine Angst unsere Geschäftsführer anzusprechen, denn auch wenn sie viel beschäftigt sind, haben sie doch immer noch ein wenig Zeit, um ein paar Worte mit uns zu wechseln. Ich empfand sie beide als sehr sympathisch und durchaus humorvoll. Es war ein einmaliges Erlebnis, welches mir sicher noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an alle Beteiligten und natürlich auch an unsere beiden Managing Directors für diesen aufschlussreichen und angenehmen Mittagstreff.

 

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