06.
February
2019
No Shave Challenge

Es war Ende November 2018:

Das Team Web trifft sich zum allmonatlichen Meeting um neue Ideen für Artikel auf unserem Blog und Stories auf Instagram zu diskutieren.

Von irgendwoher erschallt eine Stimme: „Wie wäre es mal mit einer Challenge?“

Und so kam ich, wohl noch berauscht vom letzten Mate auf die super Idee eine No-Shave-Challenge zu starten…   Als Einziger, der dabei mitmacht!

 

Also nochmal zurück auf Anfang:

Die  No-Shave-Challenge wurde als sogenannter Movember 2003 von australischen Aktivisten ins Leben gerufen um auf Prostatakrebs und dessen Vorsorge aufmerksam zu machen.

Und wieso lässt man sich dafür einen (Schnurr)bart wachsen lassen?

Krebskranke Menschen leiden, aufgrund der starken Strahlung und Gifte, denen man bei einer Chemotherapie ausgesetzt ist, oft unter Haarausfall.

Gestandenen Männern fällt deswegen oft der Bart ganz oder zum Teil aus – viele fühlen sich Ihrer Männlichkeit beraubt.

Aus Solidarität mit den Menschen die mit dem Krebs zu kämpfen haben, rasiert man sich also am Monatsanfang und lässt dann seinen Bart frei wachsen.

Die Regeln zur Teilnahme unterscheiden sich teilweise, manchmal soll am Ende nur ein stolzer Schnauzer zu sehen sein, aber das Wichtigste dabei ist, dass der Bart wild sprießen kann.

 

Das Schwierige dabei ist, dass verschiedene Abschnitte des Barts vor allem am Anfang der Wachstumsphase sehr unterschiedlich wachsen und daher sehr struppig und wild aussehen können.

Im besten Fall wird man daraufhin angesprochen und kann auf eine der vielen Organisationen verweisen die für diesen Zweck Spenden sammeln.

 

Naja so zumindest die Theorie.

In Deutschland hat diese Challenge anscheinend noch nicht so stark Fuß gefasst wie in manchen anderen Ländern.

Auf jeden Fall wurde ich nicht gerade häufig darauf angesprochen. Die meisten meiner Kollegen dachten vielleicht eher, dass ich gerade meine Quarter-life-crisis durchmache und sprachen mich wohl aus Höflichkeit nicht darauf an. Allerdings könnte das vielleicht auch daran liegen, dass mein No-Shave-November erst im Dezember anfing. Pünktlichkeit ist bei mir immer so eine Sache.

 

Also, liebe Leser, ich hoffe Ihr genießt diese (peinlichen?) Fotos von mir!

So kriegt Ihr mich mindestens ein Jahr nicht mehr zu sehen!

 

Und damit das Ganze doch noch seinen Zweck hat, rufe ich euch auf, bitte noch an eine der Organisationen zu spenden, die sich dem Kampf gegen den Krebs verschworen haben.

 

Hier in Deutschland gibt es zum Beispiel die Movember Foundation:

https://de.movember.com/

 

Den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

https://www.prostatakrebs-bps.de/spenden

 

Oder die Deutsche Krebshilfe:

https://www.krebshilfe.de/spenden-aktiv-werden/

 

 

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