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14.
July
2017
Oh, wie schön ist Panamuh – Hiphip Hurra zum Tag der Kuh

Es folgt zum Ehrentag der Kuh eine Hommage an das wunderschöne Alpenvorland.
Ja, ich bin von einem der schönsten Fleckchen Erde, dem bayrischen Oberland, in die Stadt gezogen. Aus welchen Gründen auch immer man den überfüllten Großstadtdschungel bevorzugt -Fortschritt, Bahnanbindung, mehr Jobs, Party- man vergisst sein Kuhdorf aus dem man ursprünglich kommt nicht.

Irgendwie gehört man auch immer dazu und trotzdem ist man jetzt „Stodara“ (bayrisch leicht abfällig gemeint für in der Stadt lebender). Wer in die große, weite nicht dörfliche Welt zieht, ist bei jeder Rückkehr in die Heimat erst einmal ein fremdes Tier in der zusammengeschweißten Herde. Jeder kennt jeden. Aber wer warst jetzt du gleich nochmal? Gut, dass war jetzt weder etwas zur Kuh noch etwas positives zum Alpenvorland.

Kommen wir zum eigentlichen Punkt: Das Fleckvieh, das heute endlich einmal Anerkennung bekommt. Es steht gefühlt den lieben langen Tag auf der Weide und verscheucht ab und an gelangweilt die Fliegen von seinen Augen. Wie in der Butterwerbung. Im saftigen Grün. Zermalmt langsam Gras zwischen den Kiefern. Um das Tier herum Stille, nur ab und zu ein brummeliges „Muuuuuh“. Schön. Idyllisch. Da fängt man glatt an das Tier zu beneiden.
Diese Harmonie – Wow. Ist es der strahlend blaue Himmel, der die Kuh so zufrieden macht? Dieses unglaublich beeindruckende Bergpanorama oder gar die wohlig warme frische Luft? Ich weiß nicht was es ist, aber ich kann das Vieh verstehen. Da bekommt man gleich Lust sich daneben zu stellen…….Naja, vielleicht kann man ja auch beides sein, Stadtmensch und Landei. Das rege Stadtleben unter der Woche und am Wochenende raus in die Pampa. Je nach Lust und Laune. Und wer mal wieder genug von Arbeit, Stress und Menschenmengen hat, der stellt sich einfach vor eine Kuh, sieht ihr in die Augen und tut es dem tiefentspannten Tier mal gleich.
Wer braucht denn da noch Yoga?

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