30.
October
2018
Sprachunterricht in der Berufsschule

Vielen war es ein Graus, andere haben die Fächer in der Schulzeit geliebt: Sprachen. Allerdings war es dann doch irgendwann nervig, ständig Vokabeln auswendig lernen zu müssen. Gerade die Grammatik hat einen dann letztendlich an den Rand der Verzweiflung getrieben….Wir haben euch ja schon mal über den Englischunterricht bei den verschiedenen Ausbildungsberufen berichtet (https://bit.ly/2pW0mLs).

Während die Mediengestalter viele fachspezifische Vokabeln lernen, die absolutes Neuland für sie sind, lernen die Bürokaufleute, wie man am besten mit Englisch-sprachigen Geschäftspartnern kommuniziert. Dabei ist der Stoff sehr an den Stoff aus den Fächern „Geschäftsprozesse und Kommunikation“ sowie „Büromanagement“ angelehnt (Geschäftsbriefe wie Anfragen, Angebote undBestellungen auf Englisch und Telefonate auf Englisch).


Auch bei den Tourismuskaufleuten ist Englisch wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Hier lernt man etwas über Zielgebiete des englischsprachigen Raumes sowie fachspezifische Vokabeln.
Eine Besonderheit bei den Tourismuskaufleuten ist es allerdings, dass man bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen entscheiden kann, ob man statt Religion oder Ethik eine weitere Sprache machen möchte.

Zur Auswahl stehen hier Französisch und Spanisch.

Bei Spanisch fängt man komplett von vorne bei den Grundlagen an. Das heißt, man lernt zuerst die wichtigsten Begriffe, um sich vorzustellen und geht dann langsam zu den Grundlagen der Grammatik.

Der Französisch-Unterricht wird meist in einen Grund- und einen Fortgeschrittenen-Kurs eingeteilt. Auch hier ist der Grundkurs eher an den typischen Schulunterricht angelehnt. Im Fortgeschrittenen-Kurs Französisch geht es da schon eher um Textarbeit. Hier rücken auch Zielgebiete sowie wichtige touristische Begriffe in den Vordergrund, inkl. Übersetzungen und Präsentationen auf Französisch :-)

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