21.
November
2019
Verrückte Reisearten

Strandurlaub war gestern!

Schönes Hotel direkt am Strand, morgens als erstes zum Frühstückbuffet, in der Hoffnung dass noch genügend da ist, die Liegen am Pool und am Strand mit einem Handtuch besetzen. Jeder kennt es, jeder hasst es, aber irgendwie macht man es dennoch genauso. Viele sind diese Art von Urlaub leid geworden. Sich mit anderen Touristen rumzuschlagen, um die besten Liegen am Strand zu bekommen, ist lästig.

Daher greifen immer mehr Urlauber auf andere Arten des Reisens zurück. Diese sind oftmals nicht gerade „normal“ und tragen gerne gewisse abenteuerliche Gesichtszüge mit sich.

Die typische Kreuzfahrt auf einem der überdimensionalen Dampfern wird auch bei jüngeren Erwachsenen immer beliebter. Doch sind die Kabinen oftmals klein, die Restaurants und Attraktionen des Schiffes überfüllt und Liegen am Pool eine begehrte Seltenheit. Diesem Trubel entgegenwirkend, gibt es auch eine Alternative, welche bei vielen Urlaubern überhaupt nicht bekannt ist. Die Containerkreuzfahrt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es ist durchaus möglich, als ein Tourist mit auf einem dieser atemberaubenden Dampfern mitzufahren. Dies ist natürlich bei weitem nicht so luxuriös und bequem wie auf einem normalen Kreuzfahrtschiff, aber dafür gut bestückt mit Abenteuern gemeinsam mit der Crew, günstiger und vor allem leerer! Denn bieten die Schiffe oftmals nur 2 Kabinen mit einer maximalen Belegung von 2 Personen an. Inkludiert ist meist die Verpflegung mit Halbpension, eine großzügige Unterkunft, ein Aufenthaltsraum, manchmal sogar ein Pool oder Sauna. Die Möglichkeiten sind schier endlos und die Routen variieren stark. Von Kurztrips nach England über 2 Nächte, bis hin zur Weltreise ist alles geboten. Es existieren diverse Anbieter, welche von oder eng mit den Reedereien arbeiten. Informiert euch doch mal und geht selbst auf eine Containerkreuzfahrt ;) Auf meiner Bucketlist steht dies schon lange.

Glaubt ihr an Fabelwesen? Nein? Tja, dann seid ihr noch nie auf Island gewesen. Die Isländer wissen nämlich ganz genau, dass Feen, Elfen und Trolle existieren und gemeinsam mit Ihnen in Ihren Städten leben. Die Elfenbeauftragte Erla Stefansdóttir kann so manche lustige Geschichten über diese Fabelwesen erzählen und weiß ganz genau wie sie ticken. Sie fertigte die sogenannte „Karte der verborgenen Welten“ an, welche heute bereits in jedem Touristenbüro erhältlich ist. Neugierige Urlauber können durch diese zu den unterschiedlichsten Orten Pilgern, wo sich diese magischen Fabelwesen nur so tummeln sollen. Natürlich werden auch privat geführte Hidden Worlds-Touren mit Elfen-Guides oder der berühmten Elfenbeauftragen höchstpersönlich angeboten. Na, Lust auf etwas magisches bekommen? Dann auf nach Island und macht euch mit eurer Elfenkarte auf die Suche nach den kleinen Wesen!

Kein Geld für einen Wohnwagen? Dann baut euch doch euer eigenes Haus auf Rädern! Der Trend um die Tiny-Häuser kommt aus den USA und findet vor allem bei den jüngeren Generationen immer mehr Anhänger. Handwerklich begabte können sich ihr kleines Haus selber basteln, doch auch fertige Ausgaben sind ab 30.000 Euro zu erwerben. Zumindest spart man sich sein Hotel und kann den Stellplatz für sein Haus oftmals individuell selbst auswählen. Mit Solaranlagen und Wasserspeicher hat man doch schon alles dabei was man benötigt! Oftmals sehen die mobilen mini Häuser wie ein Schwedenhäuschen im Miniformat aus. Dabei sind ein kleines Dach, Fenster und Türen natürlich ein Muss!  Wer also keine Platzangst hat, und sich den ein oder anderen Pfennig sparen möchte, kann sich gleich mal an die Arbeit machen! Im Internet gibt es viele unterschiedliche Varianten an Häusern, schaut sie euch doch mal an! ;)

Eine weitere ungewöhnliche Reiseart beschäftigt sich mit dem übermenschlichen Konsum der digitalen Welt. Unter dem Namen „Digital Detox“ soll dem entgegengewirkt werden. Was sich dahinter verbirgt? Ganz einfach. Urlaub komplett ohne Zugang zur digitalen Welt und stattdessen gibt es Lagerfeuer, Yoga, Meditation und gemeinsames Kochen. Diese Urlaubsart wird vor Allem in Form eines Camps angeboten und kann an Burnout leidende Urlauber den Alltag erleichtern. Kein Handy, kein Computer, kein Alkohol oder Gespräche über die Arbeit sollen Stress mindern und für die ideale Entspannung sorgen. Wer nicht so gerne Campen geht, kann sich ähnlichen Therapien auch in Klöstern unterziehen, welche oftmals sogenannte Retreats (Spirituelle Ruhepausen) anbieten. Aber auch viele Wellnesshotels beginnen handy- und internetfreie Zonen einzurichten. Na, könntest du eine Weile „offline“ auch gut gebrauchen? Dann schau doch mal ob es in deiner Nähe eine solches Camp gibt!

Welche dieser Urlaubsarten hat euch am besten gefallen und was würdet ihr gerne selbst einmal probieren? Ich bin gespannt!!

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