20.
January
2020
Was ich täglich so fabriziere

Oftmals werde ich von Freunden oder Verwandten gefragt, was ich ihnen empfehlen kann. Ob sie zu mir kommen können, um ihre Reise zu buchen, denn die meisten kennen nur das Reisebüro um die Ecke.
Doch wo kommt die Reise aus dem Reisebüro her? Von den Bäumen fällt sie nun mal nicht.

Wir sind wie die Hersteller eines Autos: Wir kaufen Materialien ein und produzieren die einzelnen Autoteile, welche dann zu einem fertigen Endprodukt (Auto) zusammengesetzt werden. Das Autohaus verkauft das fertige Auto dann direkt an den Kunden.

Genauso läuft es beim Reiseveranstalter, nur das unsere Produkte nicht direkt materielles Gut darstellen sondern unsere Ware eine Pauschalreise ist.

Wir kaufen beim Hotel Zimmerkontingente ein, bei der Airline Sitzplatzkontingente, Transfers und jegliche Ausflüge bei der Agentur vor Ort. Anschließend basteln wir das alles zu einer kompletten Reise zusammen, sodass unser Kunde quasi nur noch ins Flugzeug steigen muss. 

Dazu gehört natürlich noch einiges mehr, wie das Kalkulieren des Preises und die Vermarktung unseres fertigen Produkts.

Der Unterschied zwischen uns, dem Reiseveranstalter und dem Autohersteller ist, dass wir nicht am Fließband produzieren. Das bedeutet, dass wir viel vor dem Schreibtisch sitzen, Verträge aushandeln und mit Hotels kommunizieren. Bevor wir unser Produkt in den Verkauf bringen, bereiten wir es noch mit anschaulichen Hotelbildern und einer Hotelbeschreibung welche auf die Lage, Ausstattung und Unterbringung des Hotels eingeht auf.

Bei BigXtra ist das Besondere, dass wir mit dem Hotel immer noch ein besonderes „Xtra“ aushandeln, wie zum Beispiel ein Obstkorb bei Ankunft oder ein Massagepaket.

Verkauft werden dann unsere Produkte im Reisebüro, im Internet oder bei Vertriebspartnern wie Lidl, Tchibo oder Secret Escapes. Bei uns verläuft der Verkauf zusätzlich über unser Teleshopping Sender sonnenklar.TV, so wird gleichzeitig auch noch Filmmaterial vor Ort produziert und in der Mittagspause kann es dann schon mal vorkommen, dass man geladenen Gästen wie Roberto Blanco oder Jimmy Blue Ochsenknecht über den Weg läuft.

Also liebe Freunde und Familie: Ich hoffe ihr habt nun verstanden was ich als Mitarbeiter eines Reiseveranstalters täglich fabriziere. Buchen kann ich euch natürlich trotzdem gerne euer Wunschhotel über den FTI Freundschaftsclub, aber in Sachen Beratung kann ich euch nicht garantieren ob Alaska ein sonniges Plätzchen zur Osterzeit ist ;)

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