Team Web on Tour – Valentina auf Rhodos

Mittlerweile bin ich wieder viel zu lange hier in München und am liebsten würde ich wieder meine Taschen packen und zurückfliegen. Von München sind es circa 3h und 10min im Flieger – also super angenehm – außer man fliegt in den Ferien 😉  Wir waren in einer Ferienanlage im Südosten der Insel: Gennadi – ein noch sehr kleines, kaum touristisch erschlossenes Örtchen und wir hatten deshalb auch einen Mietwagen, um uns   die Insel besser erkunden zu können.

Und ich möchte euch jetzt auf unsere kleine Mietwagen – Tour mitnehmen und euch so die Insel näher bringen!


Station 1
: Ankunft in RHO. Auf dem Plan stand: abholen des Autos und damit zu uns nach Gennadi. Die Fahrt hat ca. 1,5h gedauert. Die Straße liegt an der Küste und so konnten wir gleich das Meer und die ersten Ferienorte sehen. Zuhause angekommen bin ich nur super müde ins Bett gefallen.

Station 2: Man finde einen Traumstrand. Das ist gar nicht so einfach, wenn die Familie lieber Sandstrand mag, aber die Insel hauptsächlich aus Kiesstrand besteht. Also sind wir mal in die Nachbarorte gefahren und haben erst „Mojito Beach“ gefunden – typischer Kiesstrand. Was mir an diesem Strand bewusst wurde: auf Rhodos wachsen überall riesige Aloe Vera Pflanzen.

Irgendwann haben wir den Glystra Beach gefunden – endlich einen Sandstrand- zwischen Lardos und Kiotari erreichbar durch eine ganz kleine Abzweigung.

Station 3: Prasonisi – die Halbinsel liegt am ganz im Süden von Rhodos, fernab vom Massentourismus. Der einzigartig gelegene feinsandige Strand ist ein Geheimtipp für Windsurfer und Ruhesuchende, denn hier treffe Ägäis und Mittelmeer zusammen und bieten verschiedene Windverhältnisse.


Station 4: Rhodos Stadt

Die lebhafte Inselhauptstad hat vieles zu bieten, u.a. eine wunderschön erhaltene Altstadt, die auch zum UNESCO Kulturerbe zählt. Hier kann man ein wenig herumschledern und schauen wo es einen hinzieht. In der Altstadt befindet sich auch der Großmeisterpalast und die Ritterstraße. Der Madraki Hafen, in dem sehr viele riesige Yachten liegen ist eigentlich der beste Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. In der Hafeneinfahrt sollte der Koloss von Rhodos (eines der 7 Weltwunder der Antike) gestanden haben – jetzt stehen auf Säulen ein Hirsch und eine Hirschkuh, die Wappentiere der Insel Rhodos.

 

Station 5: Ostküsten Tour Kalithea – Koskinou  – Faliraki – Anthony Quinn Bucht – Epta Piges

Kallithea: Seit der Zeit des röm. Kaisers Augustus ist Kallithea für seine nahegelegen Thermen bekannt. Heute liegen die schwefelhaltigen, warmen Quellen still. 2007 wurde die Parkanlage nach einer Renovierung wieder geöffnet und ist super beliebt bei Einheimischen und Touristen. Man kann in der Thermenanlage auch heiraten – ich glaube ich hab meine Traumlocation für in 15 Jahren gefunden 😉

Fun Fact: der Architekt der hinter der Anlage steht hieß: Pietro Lombardi.

Koskinou: ein kleines typisches Griechisches Dorf, der alte Ortskern steht unter Denkmalschutz. Hier kann man dem Rummel in Rhodos Stadt  oder Faliraki entfliehen und die Ruhe genießen.

Faliraki: ein lebhafter Ferienort bietet einen langen, breiten sand-/Kiesstrand mit großem Wassersportangebot, einen Luna Park und den einzigen wasserpark der Insel. Nachtschwärmer kommen  bei den unzähligen Bars, Tavernen und Nachtclubs voll auf Ihre Kosten.

Anthony Quinn Bay: landschaftlich ist es ein super Touri- Spot. Zwischen Felsen gelegene erstreckt sich der Kiesstrand mit glasklarem türkisfarbenen Wasser. Den Namen erhielt die Bucht bei dem Dreh einiger Teile für „Die Kanonen von Navarone“ und „Anthony Quinn“ war der Hauptdarsteller, dem das Land geschenkt wurde, mittlerweile wurde die Schenkung rückgängig gemacht. Der Name ist trotzdem geblieben. Zum Anschauen kann ich die Bucht nur empfehlen und zum Baden ist es eher für den Typ Mensch geeignet, der gerne viele Menschen um sich hat und keine Scheu sich zu präsentieren.

Epta Piges: Die 7 Quellen, In einem kleinen schattigen Tal entspringen 7 Quellen, die sich zu einem Bach vereinen und so eine kühle und entspannende Oase bilden. Zur Staumauer mit Überlauf kann man entweder von der Straße aus „hinwandern“ oder man läuft durch einen dunklen Tunnel von den Quellen aus und kommt quasi direkt beim Staudamm raus.

 

Station 6: Lindos – St.Pauls Bay

Das Bilderbuch Dorf lockt mit weißen Häusern, schmalen Gassen und der 2. größten Akropolis Griechenlands.

Zum Essen gehen ist diese Stadt ein Traum, da eigentlich jedes Restaurant eine Dachterrasse besitzt.

Station 7: Landesinnere – v.a. Laerma Stausee Gadoura

Der griechische Staat und die EU haben den Bau des Stausees gefördert und soll v.a. Rhodos Stadt mit Wasser versorgen.

Wichtigster Punkt, wenn man kein Hotel mit AI hat: man findet Orte, wo abends mehr los ist und man gutes Essen bekommt und das nicht zu touristisch! Natürlich haben wir fast täglich griechisch gegessen, aber mit italienischem Blut hält man keine 2 Wochen ohne Pasta oder Pizza aus 😉

 

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